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Burgverwaltung Hochosterwitz

Burgverwaltung Hochosterwitz

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In einem der schönsten Täler Kärntens erhebt sich ein 150 Meter hoher Kalksteinfelsen, der von allen umliegenden Bergen und Hügeln aus zu sehen ist. Die Berge von Friesach und dem Gurktal, der Ulrichsberg, der Magdalensberg, die Gerlitzen und die Villacher Alpe, ein Teil der Karawanken, das Hochland des Herzogtums St. Veit und die zahlreichen daneben liegenden Burgen und Ruinen (wie Mansberg, Taggenbrunn, die Kraiger Schlösser, Nussberg, Liebenberg, Liebenfels und Karlsberg) gehören zur Aussicht, die dem Besucher von der Burg Hochosterwitz aus geboten wird. In einer Schenkungsurkunde des König Ludwig des Deutschen aus dem Jahr 860 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt, als Friesach und mehrere Höfe an das Bistum von Salzburg verschenkt wurden. Darunter war auch ein Hof bei Osterwitz (curtis ad Astaruizza). Die Burg ist in den ältesten, zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert datierten Dokumenten als Zufluchtsort für die Bevölkerung während der Angriffe der türkischen Völker jener Zeiten genannt. Anfangs im Eigentum des Grafen Ceizolf von Spanheim, ein Nachkomme des deutschen Kaisers Arnulf von Karantanien, bekannt als der erste Schenk von Osterwitz, bleibt die Burg im Eigentum seiner Familie. Nach dem Tod von Hans Schenk von Osterwitz am 30. Mai 1478, der letzte seines Stammes, fällt sein Eigentum an König Friedrich III. zurück. Zum Dank für die Unterstützung der kaiserlichen Truppen im Krieg gegen die Türken überschreibt Kaiser Ferdinand I. am 22. November 1541 die Pfandrechte am Eigentum der Burg Hochosterwitz an Christoph Khevenhüller von Aichelberg, Landeshauptmann von Kärnten. Von Christoph Khevenhüller stammen die beeindruckenden Grundrisse der in jener Zeit zum ersten Mal als Festung verwendeten Bastionen. Sie wurden wahrscheinlich von Domenico dell Aglio, einem der bedeutendsten Militärarchitekten seiner Zeit, errichtet. Nach dem Tod von Christoph Khevenhüller im Jahr 1557 erbt sein ältester Sohn Johann V. das Pfandrecht. Er soll den Bau des Herrschaftshauses am Fuße des Burgbergs angeordnet haben, wie eine Steintafel mit der Inschrift J. K. 1559 bezeugt. Wegen seiner diplomatischen Verpflichtungen und seines Wohnsitzes in Spanien tritt Johann V. Khevenhüller das Pfandrecht an seinen Cousin Georg Khevenhüller ab, der es am 18. März 1571 von Erzherzog Karl von Innerösterreich käuflich erwirbt. Als geheimer Rat des Erzherzog Karl und Landeshauptmann von Kärnten stand Georg an der Spitze der politischen Gesellschaft seiner Zeit.
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Bewertungen und Empfehlungen
4.5/5

3296 Bewertungen

05.12.2020

Absolut sehenswertes Ausflugsziel die gut erhaltene Burganlage von der man einen schönen Ausblick genießen kann. Der Weg hoch durch die vielen Tore, die damals alle unterschiedliche Funktionen zum Schutz der Burg hatten, ist nicht zu beschwerlich. Wer schlecht zu Fuß ist kann auch den Lift nutzen um auf die Burg zu kommen um den Ausblick genießen zu können.

05.09.2020

Die Burg hat man nur gesehen, wenn man durch die Tore gewandert ist. Dann macht sie Spaß!

03.09.2020

Eine sehenswerte Burg.Aussicht prima.Aber das man für den Aufzug nochmal 5 Euro aufschlägt finde ich unverhältnismäßig.Sonst ist die Burg ein Besuch wert.

26.08.2020

Für den Zustand der Burg ist der Eintritt zu teuer,Fotografieren darf man auch nicht, der Tee im Burgcafé war lauwarm, insgesamt hat sich die Anreise nicht gelohnt, obwohl der Anblick und so manches Ausstellungsstück sehr schön waren.

11.08.2020

Beeindruckende, wunderschöne Burg, die am Weg nach oben zahlreiche traumhafte Ausblicke bietet. Jedoch finde ich den Eintrittspreis, selbst in Hinblick auf Instandhaltungskosten und dergleichen, viel zu hoch, da oben auf der Burg angekommen, abgesehen von einer winzigen Ausstellung kaum mehr etwas zu besichtigen ist.

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Bewertungen und Empfehlungen

Kann ich nur weiterempfehlen. Super freundliche Mitarbeiter. Schnelle und professionelle Arbeit.

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